
Musik
Aus Kultur-Rorboz wird kultuRorbas
| Datum | 15. Juni 2026 |
|---|---|
| Verfasser | Kultur Rorboz |
| Adresse | Kirchgasse 19, 8427 Rorbas |
| Internet | www.kultur-rorboz.ch |
| mb ornbl uewinch | |
| Telefon | 079 358 14 08 |
Beschreibung
Neuer Name, neues Logo, neuer Veranstaltungsort. Fast alles ist neu bei der Veranstaltergruppe, die in den letzten 13 Jahren die "Champions League" der Weltmusik nach Rorbas brachte. Weil im Café Rorboz nach einem Gerantenwechsel der Saal nicht mehr zur Verfügung steht, mussten wir uns nach einem neuen Ort umsehen und fanden eine neue Heimat im neues Kino Freienstein. Ein phantastischer Ort mit perfekter Akustik, sowohl im Kinosaal als auch draussen im Hof. Der Umzug führte zur Suche nach einem neuen Namen. Statt Kultur-Rorbos heisst es jetzt kultuRorbas. Das neue Logo mit dem fliegenden Vogel berichtet vom geglückten Umzug von Rorbas über die Brücke nach Freienstein. Der Sitz bleibt in Rorbas, wo auch in diesem Jahr am 26. Dezember ein Konzert in der Kirche durchgeführt wird. Und wo die Gemeinde uns weiterhin grosszügig unetrstützt.
Der Schritt in eine neuen Ära vollzog sich mit den letzten zwei Konzerten. Am 11. April feierten wir mit einem Doppelkonzert mit den Sarden Mauro Palmas und Giacomo Vardeu sowie der Kenianerin Claudia Masika den 80. Geburtstag von Hugo Faas, den wohl besten Kenner der Weltmusik in der Schweiz. Dank ihm kamen Künstler und Bands nach Rorbas, die in ihrer Sparte zu den besten der Welt gehören, mehrfach ausgezeichnet wurden und auch mal vor ein paar tausend Zuschauern spielten. Für ihn war der Zeitpunkt gekommen, vom Programm-Verantwortlichen in den _Status eines Mentors zu wechseln.
Am vergangenen Sonntag begeisterte das Blues Acoustic Trio die 80 Zuschauerinnen und Zuschauer an einem perfekten Sommerabend im Innenhof des Kinos. Hugo Faas' Nachfolger als Programm-Verantwortlicher, Oliver Ott, selbst Musiker in mehreren Bands, feierte einen beeindruckenden Einstand. Walter Baumgartner, der als bester Blues-Solist ausgezeichnete Mundharmonika-Virtuose, bat ihn auf die Bühne, um ein Stück mit ihnen zu spielen. Er bestand die Prüfung bravourös und erhielt Sonderapplaus. Es war ein starkes Zeichen: Auch Faas' Nachfolger versteht etwas von Musik.
Mit ihm, so das Versprechen, bleiben die hohen Ansprüche bestehen. Am Sonntag, 16. August, lässt sich das überprüfen, wenn der Bass-Klarinettist Jan Brönnimann, der mit afrikanischen Gruppen schon zweimal bei uns spielte, mit der klassischen Harfenistin Maja Taube für spärische Klänge sorgen wird.

